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Liebe Heidi,

ich bin „unserem“ Motiv treu geblieben. Ich konnte nicht anders – es ist ein sehr dankbares und wandelbares Motiv, wie Du auch schreibst. Jetzt ist aus der Jungfer allerdings ein – wie ich assoziiere – Marsmännchen geworden. Wahrscheinlich kommen Dir beim Anblick nicht Marsmännchen in den Sinn und daher bin ich gespannt, was Deine Assoziation ist. Zunächst jedoch wünsche ich Dir ein wunderbares Sommerwochenende.

Liebe Grüße, Annett

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jungferimgrünenLiebe Annett,

von der Jungfer im Grünen konnte ich mich nicht lösen bei meiner Antwort. Da wir hier die Regeln machen, nutze ich heute ein Bild aus meinem Archiv, das ich für den Beitrag noch mal neu bearbeitet habe.

Ich liebe die Anmut und das Filigrane dieser Pflanze und ihre gleichzeitige Robustheit, diese bizarre Form und ihre satte Farbe. In ihr findet sich das Blau des weiten Himmels wieder inmitten von Grün.

Gespannt auf deine Antwort grüße ich dich herzlich!

Heidi

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Liebe Heidi,

es kribbelt und krabbelt in Deinem Foto und offenbart eine Welt, an der ich oft achtlos vorübergehe. Aber etwas augenfälliger für mich ist die diagonale Anordnung. Und so habe ich diese Kornblumen für Dich ebenfalls in einer Diagonalen angeordnet. Aber ich bin mir gar nicht sicher, ob es tatsächlich Kornblumen sind. Ameisen und Blattläuse waren nicht zu sehen. Aber das Blau ist bezaubernd und steht für mich für Ruhe, Klarheit, Sehnsucht und Weite.

Liebe Grüße,

Annett

ameisenuläuseLiebe Annett,

gestern saß ich auf einer Bank im Garten und beobachtete das Kommen und Gehen von Insekten und Schmetterlingen an einer großen Süßdolde. Ihre krautige Wuchsform war mir Anlass, an ihr eine Antwort für dich zu fotografieren. Mein Plan war: ein Perlmutterfalter sollte auf der weißen Blüte sitzen… lange habe ich dort an der Süßdolde, eingehüllt in ihren Anis-Geruch, gestanden und fotografiert… am meisten hat mich dann letztendlich etwas fasziniert, das ich von der Bank aus nicht sehen konnte gestern: eine kleine Kolonie von Blattläusen, die regen Besuch von Ameisen zum „Melken“ hatten… Wie schön, die Welt zu entdecken, wenn man nah ran geht und sich Zeit nimmt;-)!

Sonnige Grüße und bis bald!

Heidi

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Liebe Heidi,

Licht und Schatten, wie im 3. Bild Deines Triptychons, habe ich benutzt um dieses Foto entstehen zu lassen – zunächst analog und anschließend digital. Licht und Schatten sind essentiell in der Fotografie. Und im Leben.

Bis bald, Annett

Liebe Annett,

ein Triptychon ist diesmal meine Antwort. Was habe ich bei dir gesehen? Das erste: Blau, dann Linien, Spiegelung, Menschen, Architektur… Ein Morgen in Hachenburg, zu einer Zeit, zu der ich eigentlich hätte auf der Arbeit sein müssen… allein mit mir, mit trüben Gedanken, nervös und gleichzeitig unendlich ruhig… der Himmel blau über mir, die kleine Stadt erwacht, eigentlich Urlaubsstimmung… alles um mich herum bewegt sich – langsam… ich mich selbst auch… Die trübe Stimmung ist wieder verflogen, der Himmel über mir immer noch blau;-)…

Sonnige Grüße schickt dir

Heidi

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Liebe Heidi,

ich habe mich schwer getan dieses Mal. Aber Herausforderung ist gut. Ich habe mich dann für die Spiegelung/Reflexion entschieden, weil ich die sehr gern mag und sie viele Möglichkeiten bieten. Also fuhr an das Steinhuder Meer. Abseits des Seeufers fand ich dann diese vielfältigen Spiegelungen in der Tür und den Fenstern eines Wohnhauses. Fast wäre ich achtlos daran vorbei gelaufen.

Bis bald, Annett