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Liebe Annett,

manchmal hört sich das Rauschen des Windes in den Büschen und Bäumen rund um unser Haus an wie das Rauschen des Meeres. Heute war das wie eine Einladung an mich: hol die Kamera raus, es gibt eine Antwort im Garten;-)… und ja, da stand sie: ein einzelner Krokus. Alle anderen stehen in Gruppen zusammen und wiegen sich zusammen im Wind, dieser hier tanzte alleine… Eine Antwort auf deine Rose am Strand…

Ganz liebe Grüße von Heidi

 

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Liebe Heidi,

das alte Jahr ist rum und scheint schon vergessen. Das neue Jahr ist in vollem Gang. Alles läuft weiter wie immer. Nur ich, ich war die letzten Wochen doch sehr mit Ende und Anfang; Zerfall und Neuordnung beschäftigt. Und bin es noch immer.

Aber ich habe eine dennoch eine Antwort für Dich. Wir bleiben am Wasser, aber das Entscheidene ist nicht das Wasser oder die schwarz/weiß Umsetzung, in Anlehnung an Dein Foto, sondern die einsame Rose. Sie steht ebenso aufrecht und still wie Dein Fischreiher. Im Gegensatz zu ihm jedoch völlig außerhalb ihres Elementes. Ich weiß nicht, wer die Rose dort platziert hat und warum, aber sie war da und trotze den Wellen. So wie auch wir manchmal dem Leben trotzen und dennoch aufrecht stehen.

Liebe Grüße sendet Dir

Annett

 

wasserLiebe Annett,

dein Foto schwirrte mir jetzt schon eine Weile im Kopf herum. Irgendwie habe ich mich sehr auf die Elemente Wasser und senkrechte Linien/ Zaun konzentriert. Beim Fotossortieren auf der Festplatte hat mich dann eins in meiner Bibliothek angesprungen… Durch einen Zaun hindurch habe ich hier den im Wasserfall stehenden Reiher fotografiert. Natürlich ist das weit entfernter von perfekter Tier- und Naturfotografie, aber ich mag es trotzdem… Das Foto ist noch einmal komplett neu bearbeitet und somit zwar etwas älter, aber in seiner Interpretation neu;-)…

Ich liebe Fischreiher. Sie sind für mich so elegante und anmutig erscheinende Wesen und verströmen in ihrer Gelassenheit und Ausdauer doch so viel Stärke. Um sie herum kann es toben, aber sie bleiben ruhig…

Ebenso viel Ruhe und Gelassenheit wünsche ich dir für die manchmal ja doch ziemlich bewegte Adventszeit;-)!

Ganz liebe Grüße von

Heidi

 

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Liebe Heidi,

in Erwartung eines atemberaubenden Sonnenuntergangs bin ich heute nachmittag ans Wasser gefahren. Der Sonnenuntergang war langweilig und enttäuschend, aber dafür bin ich spontan über die Antwort auf Dein letztes Foto gestolpert. Zugegeben, es ist wenig los auf meinem Foto, aber dafür bin ich umso mehr gespannt, wie Du diese Herausforderung meistert und welches Bildelement Du Dir herauspickst.

Gruß, Annett

 

walk1Liebe Annett,

Warten empfinden wir oft als unangenehm, als etwas, das möglichst schnell vorbei sein soll… allgemein habe ich nicht so ein großes Problem mit Warten wie ich es oft bei Mitmenschen beobachte, aber diesmal war es einfach nur sehr bereichernd. Ich hatte das Auto bei der Werkstatt abgegeben und wollte warten. Aber nicht bei einem Kaffee im Autohaus, sondern ich wollte einen flotten Spaziergang machen. Heute Abend ist noch Weihnachtsfeier, da kann etwas Bewegung nicht schaden;-), dachte ich. In der Gegend des Autohauses kenne ich nur den Ort, Geschäfte, befahrene Straßen. Als ich mich aber auf den Weg machte, entdeckte ich morgendliche Weite, frische (Land)Luft, Motive zum Fotografieren… leider fehlte die Kamera, aber die beste Kamera ist ja bekanntlich immer die, die man dabei hat… in diesem Fall mein Smartphone… Auf dem Rückweg nach Hause dachte ich noch mal an die Fotoserie, die am Morgen beim Warten entstanden war und da fiel mir auf, dass ich mit einem der Fotos doch wunderbar an deinen letzten Beitrag anknüpfen kann;-)…

Die vollständige Serie zeige ich auf meinem „Solo“-Blog;-)…

Ich warte gerne auf deine Antwort;-)!!!

Ganz liebe Grüße von

Heidi

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Liebe Heidi,

2,5 Monate Schweigen auf diesem Blog. Vielleicht habe ich die Zeit gebraucht. Vielleicht bräuchte ich noch immer Schweigen, aber ich verspüre auch das Bedürfniss das Schweigen endlich zu brechen.

Mit meiner Antwort auf Deinen Nachtfalter bin ich nicht ganz glücklich, aber im Reinen. Wie Dein Nachtfalter ist auch die Zeit dieser Eichel vorbei und irgendein witziger Zufall hat sie statt zur Erde auf diesen Stacheldraht fallen lassen. Für mich zum fotografieren.

Bis bald,

Annett

flügel

Liebe Annett,

nicht leicht war es, auf dein Wahnsinns-Foto eine Antwort zu finden… irgendwie spukte es mir immer wieder im Kopf herum und mir fiel erst mal gar nichts ein… Fliegen, Himmel, Wolken, Wind, Thermik waren die Begriffe, um die ich kreiste… dann hatte ich plötzlich und endlich eine Idee, die allerdings etwas aufwändiger gewesen wäre und für die ich erst mal Zeit haben musste… und dann kam ich vor ein paar Tagen von der Arbeit nach Hause und mein Blick fiel im Eingangsbereich auf die wieder mal etlichen toten Nachtfalter, die dort vor dem Fenster liegen… und auch wenn es vielleicht etwas makaber ist, dieser hier sprang mich in seiner filigranen Schönheit so an, dass ich plötzlich die – auch ganz unkomplizierte – Antwort auf dein Foto wusste… Manchmal liegt also tatsächlich die Lösung direkt vor unserer Nase, wir müssen nur die Augen auf machen;-)…

Wieder mal gespannt und voller Vorfreude warte ich auf deine Antwort.

Liebe Grüße von

Heidi